Versammlung der Heiligen in Uffenheim soll ins Dasein gerufen werden!

Die einzige Basis für den Aufbau der Gemeinde in Einheit ist nach der inneren Wirklichkeit das Leben im Geist und äußerlich das Prinzip des Ortes, d.h. die Untrennbarkeit aller Gläubigen, die am selben Ort wohnen.

- Die ersten Christen waren sehr stark auf Christus ausgerichtet (christuszentriert). Er war ihr Pulsschlag, ihr Leben und ihr zentraler Bezugspunkt. Er war der Gegenstand ihrer Anbetung, Thema ihrer Lieder und Inhalt ihrer Gespräche und ihres Wortschatzes. In der neutestamentlichen Gemeinde nimmt der Herr Jesus Christus in allen Bereichen eine zentrale und beherrschende Position ein.

- Die neutestamentliche Gemeinde verfügte über keine feste Liturgie. Die Treffen der ersten Christen waren offen für die Beteiligung aller; jeder konnte seine Erfahrung mit Christus mitteilen, seine Gaben einsetzten und die anderen ermutigen. Es gab keine Zuschauer. Alle hatten das Privileg und die Verantwortung sich zu beteiligen. Diese Treffen hatten eine doppelte Bedeutung: Sie dienten zum einen der gegenseitigen Erbauung des Leibes Christi und zum anderen, um den Herrn Jesus Christus durch die Mitwirkung aller Gläubigen sichtbar zu machen. Die Zusammenkünfte der frühen Christen waren keine religiösen „Gottesdienste“. Es handelte sich um formlose Treffen, die von einer freiheitlichen Atmosphäre sowie von Spontaneität und Freude geprägt waren. Die Treffen gehörten Jesus Christus und der Gemeinde; sie dienten nicht als Plattform für einen bestimmten Dienst oder einen begabten Menschen.

- Die neutestamentliche Gemeinde war eine sehr persönliche Gemeinschaft. Zwar trafen sich die ersten Christen, um Gott gemeinsam anzubeten und sich gegenseitig zu erbauen; aber die Gemeinde war nicht dazu da, dass man nur ein- oder zweimal pro Woche zusammenkam. Die Gläubigen des Neuen Testaments lebten ein gemeinschaftliches Leben. Sie kümmerten sich außerhalb festgelegter Meetings umeinander. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes eine Familie.

- Das Christentum war die erste und einzige Religion weltweit ohne Rituale, Klerus und heilige Gebäude. Während der ersten 300 Jahre des Bestehens der Gemeinde trafen sich die Christen in Häusern. Zu besonderen Gelegenheiten nutzten manche Apostel geräumigere Einrichtungen, wie z. B. die Säulenhalle Salomos (vgl. Joh 10,23; Apg 3,11) und die Schule des Tyrannus (vgl. Apg 19,9). Es gab aber weder das Konzept eines heiligen Gebäudes noch des Aufwendens hoher Geldbeträge für Bauten. Sie hätten auch niemals ein Gebäude „Kirche“ oder „Gotteshaus“ genannt. Das einzige heilige Gebäude, das den ersten Christen bekannt war, war nicht durch Menschenhand errichtet.

- In der neutestamentlichen Gemeinde gab es keinen Klerus. Der katholische Priester und der protestantische Pastor bzw. Pfarrer waren gänzlich unbekannt. Die Kirche hatte reisende apostolische Arbeiter, die Gemeinden gründeten und sich um sie kümmerten. Diese wurden aber nicht als Teil einer besonderen klerikalen Klasse angesehen. Sie waren Teil des Leibes Christi und dienten den Gemeinden (nicht umgekehrt). Jeder Christ besaß besondere Gaben und übte dementsprechende Funktionen aus, aber nur Jesus alleine hatte das ausschließliche Recht, Autorität über sein Volk auszuüben. Kein Mensch war hierzu berechtigt. Älteste und Hirten waren nur zwei der Gaben. Sie waren ganz normale Christen mit bestimmten Fähigkeiten. Bei diesen beiden Gaben handelte es sich nicht um spezielle Ämter. Älteste und Hirten rissen auch nicht den Dienst in den Versammlungen der Gemeinde an sich. Sie waren einfach erfahrene Christen, die sich auf ganz natürliche Weise in Krisenzeiten um die Mitglieder der Gemeinde kümmerten und auf die gesamte Gemeinschaft achthatten.

- Die Entscheidungsfindung lag bei der neutestamentlichen Gemeinde in der Verantwortung der gesamten Gemeinschaft. Reisende Gemeindegründer gaben hin und wieder einen Input oder eine Richtungsweisung. Letztendlich traf aber die ganze Gemeinde Entscheidungen auf lokaler Ebene unter der Herrschaft von Jesus Christus. Es oblag der Gemeinde, Gottes Willen gemeinsam herauszufinden und entsprechend zu handeln.

- Die neutestamentliche Gemeinde war organisch, nicht organisatorisch. Sie war nicht durch die Ernennung von Menschen in Ämter, durch das Erstellen von Programmen, den Aufbau von Ritualen oder die Entwicklung einer Top-Down-Hierarchie bzw. nach einer Befehlskette zusammengeschweißt. Nein, die Gemeinde war ein lebendiger, atmender Organismus. Sie war geboren, sie wuchs heran und sie brachte all das hervor, was in ihrer DNA lag – einschließlich sämtlicher Gaben, Dienste und Funktionen des Leibes Christi. In Gottes Augen ist die Gemeinde eine schöne Frau, die Braut Christi. Sie kam als Kolonie vom Himmel und ist keine von Menschen erfundene Organisation.

- Den Zehnten zu geben war keine Praxis der neutestamentlichen Gemeinde. Die ersten Christen nutzten ihre Geldmittel, um sowohl den Armen unter ihnen als auch denen in der Welt zu helfen. Sie unterstützten damit auch die reisenden Gemeindegründer, damit das Evangelium verbreitet und Gemeinden in anderen Regionen aufgebaut werden konnten. Sie gaben, wie sie konnten, nicht aus einem Schuld- oder Pflichtgefühl heraus und auch nicht gezwungenermaßen. Gehälter für Pastoren bzw. den Klerus waren unbekannt. In der Gemeinde war jeder Christ ein Priester, ein Pastor und ein funktionierendes Mitglied des Leibes.

- Die Taufe stellte das äußere Zeichen einer christlichen Bekehrung dar. Wenn die ersten Christen jemanden zum Herrn führten, tauften sie ihn sofort im Wasser als Zeugnis seiner neuen Position. Das Abendmahl war eine fortlaufende Sache, bei der die frühen Christen ihren Glauben an Jesus Christus und die Einheit mit seinem Leib erneut bestätigten. Das Abendmahl bestand aus einer kompletten Mahlzeit, das die Gemeinde zusammen in einer fröhlichen und feierlichen Atmosphäre genoss. Abendmahl war die Gemeinschaft des Leibes Christi und kein symbolisches Ritual oder religiöser Ritus. Es wurde auch nie von einem Geistlichen oder einer besonderen Priesterschaft vorgenommen.

- Die ersten Christen errichteten keine Bibelschulen oder theologischen Seminare zur Ausbildung junger Mitarbeiter. Christliche Arbeiter wurden durch ältere Gläubige im Rahmen des Gemeindelebens angeleitet und geschult. Sie lernten „bei der Arbeit“. Jesus lieferte uns das ursprüngliche Modell für diese praxisorientierte Ausbildung, als er seine Jünger ausbildete, und Paulus kopierte es, als er junge nichtjüdischer Arbeiter in Ephesus schulte.

- Die ersten Christen spalteten sich nicht in unterschiedliche Denominationen auf. Sie begriffen ihre Einheit in Christus und verkörperten sie deutlich in jeder Stadt. Ihrer Auffassung zufolge gab es nur eine Gemeinde pro Stadt (auch wenn diese sich in verschiedenen Häusern im Stadtgebiet getroffen haben mag). Wären Sie Christ im ersten Jahrhundert gewesen, hätten auch Sie zu dieser einen Gemeinde gehört. Auf die Einheit des Geistes wurde gut aufgepasst. Sich selbst Denominationen zuzurechnen („Ich bin des Paulus“, „Ich gehöre zu Apollos“, „Ich zu Kephas“) wurde als sektiererisch und entzweiend erachtet (vgl. 1 Kor 1,12).

Gemeindeinfos

Gemeindeart: Brüdergemeinde (geschlossen)
Gottesdienst: Samstags ab 16:00 Uhr Teestube und Sonntags ab 16:00 Uhr Familiengottesdienst. Weitere nach Absprache.
Gemeindebesucher: ca. 1-10 Personen
Sprachen: Deutsch
Kinderbetreuung: ❌ (keine - während des Gottesdienstes)
Ansprechpartner: Uwe Scharwächter
Telefonnummer: +49 09842-59 99 005
E-Mail-Adresse: E-Mail-Adresse der Gemeinde Versammlung der Heiligen in Uffenheim soll ins Dasein gerufen werden!
Adresse:
Uttenhofer Weg 50
97215 Uffenheim
Deutschland
☛ https://bibelrunde.de

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